Klares Nein zu den linken Wohn-Initiativen

Die Zürcher Stimmbevölkerung hat die beiden linken Wohn-Initiativen deutlich verworfen. Das ist ein klares Zeichen gegen zusätzliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt. Gleichzeitig fordert sie mit dem doppelten Ja zu den Gegenvorschlägen einen pragmatischen Mieterschutz beziehungsweise bessere Rahmenbedingungen und schnellere Bewilligungsverfahren.

Mit 57 Prozent Nein zur Wohnschutz- und gut 60 Prozent Nein zur Wohnungsinitiative erteilt die
Zürcher Stimmbevölkerung dem zusätzlichen Staats-Interventionismus auf dem Wohnungsmarkt eine deutliche Absage. Zu diesem klaren Abstimmungsausgang sagt das Co-Präsidium der Allianz gegen die linken Wohn-Initiativen:

«Dieses klare Verdikt unterstreicht, dass sich die Zürcher Bevölkerung nicht auf wohnpolitische Experimente einlassen will, die schon in Basel-Stadt und in Genf kläglich gescheitert sind. Wer mehr preiswerten Wohnraum will, muss das Bauen vereinfachen und beschleunigen.» (Filippo Leutenegger, Präsident FDP Kanton Zürich)

«Die Bevölkerung hat die linken Wohnrezepte durchschaut: Sie hätten die
Wohnungsknappheit verschärft, statt sie zu lindern. Wer den Druck auf den Wohnungsmarkt senken will, muss bei der zu hohen Nachfrage ansetzen.» (Domenik Ledergerber, Präsident SVP Kanton Zürich)

«Das zweifache Nein ist ein wichtiges Zeichen für das Klima. Um Netto-Null zu erreichen, müssen Investitionen in energetische Sanierungen attraktiv bleiben. Ein Mietzinsdeckel hätte genau diese Investitionen ausgebremst und damit den Klimaschutz erschwert.» (Nora Ernst, Co-Präsidentin GLP Kanton Zürich)

«Das Abstimmungsergebnis ist erfreulich für Familien und alle, die eine passende Wohnung suchen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben sich gegen neue Hürden beim Bauen und somit für mehr Wohnraum im Kanton Zürich entschieden.» (Tina Deplazes, Präsidentin Die Mitte Kanton Zürich)


Pragmatischer Gegenvorschlag schützt Mieterinnen und Mieter
Das Ja zum Gegenvorschlag zur Wohnschutz-Initiative schafft für unvermeidliche
Wohnungskündigungen klare Regeln, sorgt für Transparenz und stärkt die Unterstützung der
Mieterinnen und Mieter. Sie werden wirksam geschützt. Nötige Anreize für Investitionen,
Ersatzneubauten und die Schaffung von neuem Wohnraum bleiben intakt.

Der Regierungsrat ist gefordert: Wohnungsbau endlich beschleunigen

Der neue Verfassungsartikel verpflichtet Kanton und Gemeinden, günstige Rahmenbedingungen für ein ausreichendes und bedarfsgerechtes Wohnraumangebot zu schaffen. Die Allianz gegen die linken Wohn-Initiativen betont: Nun ist der Regierungsrat gefordert, dem Kantonsrat konkrete Vorschläge vorzulegen, welche den Wohnungsbau im Kanton Zürich beschleunigen.
Planungs- und Bewilligungsverfahren müssen vereinfacht, digitalisiert und beschleunigt werden. Nur wenn unnötige Hürden abgebaut und Verfahren effizienter gestaltet werden, kann der dringend benötigte Wohnraum rasch geschaffen werden.

Kontakt

  • Nora Ernst, Co-Präsidentin GLP Kanton Zürich, 079 215 48 10
  • Tina Deplazes, Präsidentin Die Mitte Kanton Zürich, 078 935 21 07
  • Filippo Leutenegger, Präsident FDP Kanton Zürich, 079 447 99 07
  • Domenik Ledergerber, Präsident SVP Kanton Zürich, 079 295 90 22